Ehrlichiose

Die Ehrlichiose ist eine durch Zecken übertragbare Krankheit. Es handelt sich dabei vor allem um die Erreger Ehrlichia canis und Ehrlilchia phagozytophila. Überträger sind verschiedene Zeckenarten. Ehrlichia canis wird vorwiegend in der Mittelmeer-region und den Tropen gefunden während E. phagozytophila hauptsächlich in nördlichen Breiten, besonders in Flussniederungen, vorkommt.

EHRLICHIOSE TRITT HÄUFIG ALS DOPPELINFEKTION MIT BABESIEN AUF!

Der Krankheitsverlauf kann akut, subakut oder chronisch verlaufen. In der akute Form treten meist Fiebersymptome, Mattigkeit, Appetitlosigkeit und eventuell eitr. Nasenausfluß auf. Die Inkubationszeit der Ehrlichiose beträgt 1-3 Wochen.
In der Subklinischen Form zeigt der Hund wenige Symptome. Auffallen könnten Appetitschwäche, Gewichtsverlust und Nasenbluten. Bei einer chronische Infektion kommt es zu Schleimhautblutungen durch den Mangel an Blutplättchen.

Für den Erregernachweis eignet sich am besten die PCR-Methode mittels EDTA-Blut. Auch ein Antikörpertest ist möglich, allerdings erst drei Wochen nach einer möglichen Infektion.

Die Behandlung der Ehrlichiose erfolgt mit dem Medikament Doxycyclin welches über die Dauer von 3 Wochen verabreicht werden muss. Eine gleichzeitige Babesienbehandlung wäre ratsam.

Zur Vorbeugung einer Ehrlichieninfektion empfiehlt sich die Anwendung zeckenwirksamenr Repellentien.